Genie oder Verbundenheit?

Der Musiker und Schriftsteller Thomas Meinecke im Interview mit der SZ von heute auf die Frage, was ihn als Autor antreibt:
„Meine Lust am Sekundären, am Nachgestellten, Nicht-Eigenen, am abhängigen Autorsubjekt.
Das Genie ist eine Männerchimäre, ich glaube nicht daran.
Hat sich eigentlich jemals eine Frau selbst als Genie bezeichnet?“

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6 Gedanken zu “Genie oder Verbundenheit?

  1. Mal ganz ehrlich, für vergangens gibt es kein Pokal. Auch wenn ich noch das tollste Genie bin. Das Interesse an Ihm verpufft noch schneller als es gekommen sind. Der Mann ist wie ein bunter Vogel, der sich (leider nur für kurze Zeit) präsentieren kann. Die Frau hingegen ( außer Frau Merkel weil sie keine Kinder hat) wird nach Ihrer Natur immer das beste für Ihr Umwelt erlangen wollen. Und das auch ohne Schulter klopfen.
    Wir Männer versuchen Tag täglich unsere Daseinsberechtigung zu verteidigen. Is aber auch geil, oder??

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    1. Daseinsberechtigung
      braucht Mensch im Regelfall nicht verteidigen. Sie ergbit sich aus Dasein, Zeugen, rechtsverbindliche mit Identitätsfeststellung, damit auch Hilfen in existenzieller Not, Notstand. In allgemener Krisenzeit mit Notvorrat Abschnitt II § 7 ff EBewiV bit.ly/xLZBTC

      Träume: Paradies, durch Nabelschnur (Nadelöhr) in Mamas Bauch zurück, alternativ Sternenkrieger, ist häufiger bei Männern. Männer setzen sich auch häufiger für imaginäre Gefahren im Rahmen, Sport, Spiel, Kultus, ein. Manchmal meinen sie Erbe, Grundbucheintrag, Land und Frau, die man mit Senfkorn besät, zwecks Werdung von Senfbaum. Dummerweise fehlt der Grundbucheintrag, wie der Senfbaum. Das liegt wohl an der Lichtempfindlichkeit des Senfkorn, das bestenfalls Strauch wird. 🙂

      Naheliegenderes Knabenkraut
      ist auch Legendenumwoben. Theophrastos von Eresos
      (300 v. d. Z) nannte die doppelte Orchidenknolle orchis = Hoden. Mehl der selben galt als
      Aphrodisiakum nach der Signaturenlehre.
      http://de.wikipedia.org/wiki/Knabenkr%C3%A4uter_%28Orchis%29
      http://de.wikipedia.org/wiki/Hoden

      Wenn etwas die Form hat soll es auch richtig sein. 🙂

      Männer (bunter Vogel)…Der Pfau galt im Christentum als Symbol f. Himmel, Cherubim, unverweslich, Auferstehung.
      Spater wurde Negativbedeutung.
      http://www.asienhaus.de/public/archiv/symbolpfau.pdf

      Seltsame Veeinsnahmungen.

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  2. Selbst wenn eine Frau vor dem Berg jodelt, muss sie noch kein Mann sein. Mythologisch nachgestelle war ich bestimmt vor dem Mann. Maarsee oder so ähnlich.:-) Frei, erlöst, ist Münchhausen Schwarze Wolken v. Lava-Fragmenten sind Peles Haar und Tränen, vulkanisch Glas. Damit kann man sieben Striche, Sterne, in Hölzchen ritzen. Ob der sonstig Manumann, Hanuman Jayanti oder Hamann, heißt, ist nur Götterschall, himmliches Kind.

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  3. Verbundenheit
    über ein Schlagwort, welches unklar definiert ist, ist je nach dem wo Mensch hinschaut, häufig. Mit genauem Besehen stellt sich Manches in Frage.

    Angeborene Fähigkeiten werden durch Ernährung, Bewegung, Konditionierung, Training, zu Fertigkeiten, gewöhnlich in Teilbereichen zum Künstler, in Berufung oder Sendung. Am Anfang war nicht das Wort. Aber ich bin u. a. Wort, weil ich benannt wurde. Künstler ist gemäß der Menschenrechte jeder Mensch. Soweit es nicht Vitamin B, alternativ Bananenrepublik, bzw. gekaufte Titel sind, ergibt sich Berechtigung, Befugnis, gewöhnlich erst aus staatlich anerkannter Prüfung, nachfolgend überprüfbarer Fort-, Weiterbildung, Dienstleistung, ggf. Gütesiegel und Warenangebot, hierzu auch oft Patent. Preis-Leistungsverhältnis spielt auch eine Rolle. So werden einschließlich der Praxis die Spezialisierungen.
    Aus Nachgestellten, Nicht-Eigenen, kann auch Anderes werden. Je nach Qualifikationen ergeben sich Chancen in anderen Bereichen, Sogenannte Selbständigigkeit ist nicht isoliert. Es bedeutet diverse Regelsysteme zur Orientierung. Die Regelsysteme sind Anhaltswert. Regeln kann Mensch nicht wörtlich genommen bemerken, beobachten, beachten, weil Variablen, Varianzen, bz. Teilchen, Atome, ständig in Bewegung sind.
    Ab Standort sind Grenzen, Linien, u. a. von Gasen, Temperatur- und Niederschlag abhängig. Eine völkerrechtlich verbindliche Höhengrenze in Bezug auf die Erde, Trennung von Atmosphäre und dem interplanetarem Raum gibt es nicht. Zum Wetter, ca. 80 % durch die Sonnenaktivität beeinflusst, darüber hinaus durch Vulkanausbrüche,… kann ich keine Vereinbarung treffen. Mit aktuellem örtlichem Wetterbeobachtungen kann ich aber Schlussfolgerung ziehen, den Schirm mitzunehmen, usw.Vom Kosmos aus besehen, sind Berge in Bewegung, während sie menschlichen Beobachtern auf der Erde fest erscheinen.Zur Milchstraße Soma, Same, läßt sich dank Messsysteme, realtiv viel, aber lange nicht alles sagen. Den Kosmos überschaut noch keiner. Genie? Wer soll das festlegen?

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