Monat: November 2015

Echte Kerzen

Echte Kerzen

Die Kerzen meiner Kindheit waren natürlich aus Wachs. Doch ich sehe sie nur noch selten. In den meisten Wohnzimmern sind die elektrischen Kerzen eingezogen. Die sind so praktisch. Du musst nicht ständig neue aufstecken. Ein kleiner Dreher und alle brennen.  Den ganzen Tag. Elektrische Kerzen sind auch nicht so gefährlich. Du verbrennst dir die Finger nicht mehr und die Feuerwehr freut sich, dass unsere Wohnungen nun sicherer sind.

Aber bei uns zu Hause sind die Kerzen immer noch aus echtem Wachs. Ach, ich mag ihn sehr, den Weihnachtsbaum mit „echten“ Kerzen. Er riecht nach Wachs und manchmal auch nach verbrannter Tanne.

Echte Kerzen sind für mich ein Bild für den Glauben.

Sie wärmen und tauchen die Welt in ein warmes Licht. Aber du kannst dir nie ganz sicher sein. Du kannst dich auch verbrennen, kannst irre werden am Leben und an Gott. Weil Gott so anders ist, als du ihn mit deinem kleinen Verstand begreifen kannst. Weil er dir nicht im Scheinwerfer begegnet, sondern in so einem kleinen, flackernden Licht.

Und manchmal ist es tatsächlich so: Ein Windhauch und dein Glaube erlischt. Plötzlich stehst du in der Finsternis, wie Maria und Joseph: „Wie kann Gott das zulassen? Was hat das alles für einen Sinn?“

Dann wieder begegnet dir das Wunder des Lebens: ein kleines, zartes Kind – verletzlich und hilflos. Und dir wird warm und licht ums Herz. Und du weißt, worum es geht in diesem Leben: Licht und Wärme in die Finsternis bringen. Dich selbst verschenken. So wie dieses Kind. So wie alle Kinder.

 

Der kahle Baum

 

Ein junger, kahler Baum an einem schönen Tag Anfang November.

Unter seiner Krone liegen im Kreis alle seine Blätter, leuchten golden in der Sonne.

So stelle ich mir das vor: Eben noch waren die Blätter, alles was ich tue und wirke, im vollen Saft. Doch jetzt werden sie golden. Fallen von mir ab. Liegen unter mir, sind eine Weile noch die meinen.

Ein Teil wird verweht. Wird irgendwo anders wirken. Ich hoffe auch in den Menschen, die ich liebhabe. Ein Teil kehrt über die Wurzeln zu mir zurück, wird mich selbst nähren; doch vergeblich hat keines gegrünt.

 

Umzug…

Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Leider muss mein Blog umziehen…

Ihr findet mich jetzt unter

http://www.derPastor.com

So lange es noch möglich ist, werde ich weiter auch auf blog.de schreiben. In der ersten Zeit wird es sicher auch etwas holprig, ich bitte schon mal um Entschuldigung…

Herzliche Grüße
Ihr und Euer
Friedhelm Meiners

Ewigkeitssonntag

Andacht für die Braunschweiger Zeitung

Ewigkeitssonntag.
An den Gräbern gedenken wir der Menschen, die uns vorangegangen sind. In unseren Kirchen beten wir für die Verstorbenen des letzten Jahres.
Gibt es ein Danach?
Wenn ja, wie wird es sein?
Er ist neun Jahre alt, als seine Großmutter ganz plötzlich stirbt. Er weint bitterlich.
„Wo ist sie jetzt?“ fragt er seinen Vater. „Sie ist im Himmel,“ versucht der ihn zu trösten, „es geht ihr gut.“
„Wie kann es ihr gut gehen?“ schluchzt der Junge wütend, „Sie muss doch sehen, wie schlecht es uns geht!“
Der Vater schweigt erschrocken. Sein Sohn hat ja Recht.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, werden uns die einfachen Antworten aus der Hand geschlagen. Alles ist wieder gut? So einfach kann es nicht sein. Dann hätte das, wofür ein Mensch gelebt und gelitten hat, keinen Sinn. Dann wäre sein Leiden, sein Leben nur eine Randnotiz auf dem Weg ins ewige Glück, alle Trauer nur ein Irrtum.
Das kann ich nicht glauben.
Mir hilft die Erzählung von der Auferstehung Jesu. Als der Auferstandene seinen Jüngern das erste Mal begegnet, zeigt er ihnen die Wundmale der Kreuzigung an den Händen und am Körper. Die Jünger erkennen Jesus an dem, was man ihm angetan hat.
Für mich ist das tröstlich: Ich bleibe mit meinen Lieben verbunden; in den schönen Erinnerungen, aber auch in der Trauer und im Leid. Es muss nicht einfach alles weg, wofür sie gelebt, worunter sie gelitten haben.
Ich selbst muss auch nicht verstecken, was mich verletzt und was mir weh tut. Meine Wunden, meine Trauer und mein Schmerz sind Teil meines Lebens. An ihnen bin ich zu erkennen.
Die Wunden werden geheilt, die Narben bleiben; doch im Lichte der Liebe Gottes werde ich sie anders sehen.
Das ist meine Hoffnung.
Friedhelm Meiners, Pastor an St. Martini

Paris

Andacht in St. Martini

„Allah ist groߓ schreien die Terroristen.
Unser Gott ist klein.
Er trägt ein menschliches Antlitz.
Gelitten, gekreuzigt und begraben.
Sagt nein zur Gewalt.
Die Bilder aus Paris.
Wir sehen und fühlen, was es heißt, von religiösen Faschisten terrorisiert zu werden. Wir ahnen, was es heißt, wenn solche Anschläge fast täglich passieren. Fassbomben von Hubschraubern auf die Märkte von Aleppo. Du bist deines Lebens nicht mehr sicher.
Darum ist Deutschland für so viele das gelobte Land – wie einst für Maria und Joseph Ägypten, ein Hort der Freiheit und der Sicherheit.
Tun wir alles, dass das so bleibt – und tun wir alles, dass auch Syrien wieder ein Ort wird, an dem die Menschen sicher wohnen.
Und die Familien der Täter? Wie können sie mit dem Kainsmal leben? Der Sohn, der Bruder ein gemeiner Mörder.
Unser Gott ist klein.
Sagt Nein zu Hass und Gewalt.
Trägt ein menschliches Antlitz.
Vergessen wir das nie.
Auch nicht im Angesicht unserer Feinde.

Glücklich?

Andacht für NDR Radio Niedersachsen

Sie liegen in meiner Buchhandlung direkt neben der Kasse: Taschenbücher mit fröhlichen, bunten Einbänden: Sonnenblumen, Schäfchenwolken, das weite Meer oder eine mächtige Eiche. Lauter Ratgeber für ein glückliches Leben. Manchmal kann ich nicht widerstehen und greife zu. Aber das meiste ist nicht so toll. Es geht oft darum, das Schöne zu genießen und die lästigen Pflichten klein zu halten. Doch jetzt habe ich endlich mal einen Ansatz gefunden, der mich überzeugt.

Der Verhaltensforscher Paul Dolan sagt: Das Glück hat zwei Flügel: etwas Sinnvolles tun und Freude haben. Um glücklich zu sein, brauchst du beides. Aufgaben, die dich erfüllen und Dinge, die du einfach nur so tust, aus Spaß an der Freude. Nur Spaß haben macht das Leben hohl. Nur arbeiten auch.

Früher. Da haben wir Jugendlichen bei uns im Dorf beim Stroheinfahren geholfen. Jeden Tag bei einem anderen Bauern. Das war harte Arbeit. Aber am Abend wurde gefeiert. Wieder hatte eine Familie die Ernte unter Dach und Fach. Es war eine glückliche Zeit.

Wir sind glücklich, wenn wir eine sinnvolle Arbeit haben, etwas Gutes tun können. Und wir sind glücklich, wenn wir feiern, schöne Musik hören, uns an der Natur freuen. Das ist auch das Fundament meines Glaubens: Sorgt euch nicht – und sorgt euch sehr. Jesus betont beides. „Seht die Schwalben am Himmel,“ sagt er, „sie säen nicht, sie ernten nicht – und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.“ Und auf der anderen Seite fordert Jesus dazu auf, sich zu engagieren, Sinnvolles zu tun. Zum Beispiel in dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Da wird einer überfallen, liegt halb tot im Straßengaben. Aber ein Handlungsreisender lässt alles stehen und liegen und hilft ihm.
Das ist es, was mich bei den meisten Ratgebern stört: Sie versprechen ein süßes, sorgloses Leben. Mir fehlt die Würze der Pflichten.
Ich glaube: Wer glücklich sein will, braucht eine Mischung aus sorglos und sinnvoll, aus Arbeit und Freude.

Liebe ohne Leiden?

Andacht für den NDR, Radio Niedersachen, „Himmel und Erde“

Ich wünsch dir Liebe ohne Leiden.“ Erinnern Sie sich? So hieß ein Schlager von Udo Jürgens. Er hat ihn 1984 für seine Tochter Jenny gesungen. „Ich wünsch ich Dir Liebe ohne Leiden und Glück für alle Zeit.“ Das wäre so schön. Ja, das wünschen Väter ihren Töchtern. Obwohl wir natürlich genau wissen, dass das nicht geht. Und Udo Jürgens wusste das natürlich auch.

Tatsächlich. Liebe ohne Leiden gibt es nicht. Man ist eine Weile verliebt, Schmetterlinge im Bauch… Doch auf die Dauer reicht das nicht. Liebe ohne Leiden wäre wie ein Schiff ohne Tiefgang. Wenn ich einen Menschen wirklich liebe, dann will ich ihn so annehmen wie er ist. Ich will für ihn da sein, wenn es ihm schlecht geht. Ich will ihm Mut machen in den Mühen des Alltags.
Ich werde oft gefragt: Wenn Gott unser Vater ist, müsste er dann nicht dafür sorgen, dass seine Kinder nicht leiden? Ich glaube das nicht. Ich glaube, dass er im Leiden bei uns ist.
Wie ein Vater von vier Kindern, der gefragt wird: „Welches deiner Kinder liebst du am meisten?“ „Keins von ihnen! Ich liebe alle meine Kinder gleich!“ antwortet er. „Ach komm!“ bohrt der Frager, „mach dir doch nichts vor! Der Vater denkt lange nach. Dann sagt er: „Du hast Recht. Ich liebe immer das Kind am meisten, um das ich mich am meisten sorge. Wenn eines meiner Kinder krank ist, dann liebe ich das am meisten.
Wenn eines Probleme in der Schule hat – liebe ich das am meisten. Wenn ein Kind Liebeskummer hat – dann liebe ich das am meisten. Und wenn ein Kind das Gefühl hat, ein Versager zu sein, dann liebe ich das am meisten.“
Genau das wünscht Udo Jürgens auch seiner Tochter: jemanden, der immer an ihrer Seite steht. Sein Lied ist fast ein Gebet:
Ich wünsch Dir Liebe ohne Leiden, und eine Hand, die Deine hält
Ich wünsch Dir Liebe ohne Leiden und dass Dir nie die Hoffnung fehlt
Und dass Dir Deine Träume bleiben und wenn du suchst nach Zärtlichkeit,
wünsch ich Dir Liebe ohne Leiden und Glück für alle Zeit

Von Falken und Tauben

Andacht für NDR 1 Radio Niedersachsen
Mittwoch, 11. November 2015 – Von Falken und Tauben
Wir sitzen in einer Geburtstagsrunde bei einer alten Dame. Neben mir die Enkeltochter, eine junge Mutter mit zwei kleinen Kindern. „Mein Sohn ist so ganz anders als seine Schwester,“ klagt sie. „Er ist so wild. Im Urlaub waren wir in Freiburg. Da gibt es diese wunderschönen Bächle, so kleine Wasserläufe mitten in der Stadt. Und was macht mein Kleiner? Der steigt da einfach rein! Ruck zuck stand er bis zu den Knien im Wasser. Wir konnten gleich wieder nach Hause, ihn umziehen. Ich war sowas von sauer!“

„Dein Vater war genauso!“ sagt die Großmutter lachend. „Ich weiß,“ sagt die junge Mutter, „aber heutzutage geht das doch nicht mehr! Er kommt nächstes Jahr in die Schule. Was soll da aus ihm werden, wenn er nicht stillsitzen kann? Bis dahin werden wir noch eine Menge Arbeit mit ihm haben!

„Darf ich Ihnen eine kleine Geschichte erzählen?“ habe ich sie gefragt. „Sicher! Ich liebe Geschichten!“ war ihre Antwort. Also dann:

Ein König brachte nach der Jagd seinen Falken mit in den Pferdestall. Er bat seinen Stallknecht, einen Moment auf ihn aufzupassen. Der etwas einfältige Knecht schaute sich das Tier an, schüttelte den Kopf und sagte: „Du armes Tier! Was haben sie denn mit dir gemacht?“ Er holte eine Schere, beschnitt dem Falken den Schnabel und die Krallen und stutze ihm schließlich noch die Flügel. „So!“ sagte er dann, „Jetzt bist du eine richtige Taube!“

Die ganze Runde lacht. Nur die junge Mutter schaut nachdenklich. „Sie meinen also, ich will aus meinem Falken eine Taube machen?“ „Vielleicht …“ antworte ich. „Aber wir wissen beide, dass das nicht geht. Ein Falke wird niemals zur Taube. Aber wenn du ihn zurechtstutzt, ist er auch kein wirklicher Falke mehr.“

„Herr Pastor,“ sagt da die Großmutter, „in der Bibel heißt es doch, wir sollen uns kein Bild von Gott machen, nicht wahr?“
„Stimmt.“ antworte ich, „Denn das verdeckt den Blick, wie Gott uns begegnen will. Aber wie kommen Sie jetzt da drauf?“
„Ich finde, das sollte auch für unsere Kinder gelten“ sagt die alte Dame. „Wir sollten uns von ihnen kein Bild machen. Dann können wir viel leichter entdecken, wer sie wirklich sind und wer sie werden wollen.

Nur ein Talent

Andacht für NDR 1 Radio Niedersachsen

Er ist der Älteste von drei Geschwistern. Als er 13 Jahre alt ist, stirbt sein Vater. Später wird er erzählen: „Bei der Beerdigung, auf dem Friedhof, spürte ich das erste Mal, dass ich die Hand meiner Mutter hielt und nicht mehr sie die meine.“

Von nun an ist das Geld in der Familie knapp. Neue Klamotten gibt es nur selten. Stattdessen geht es regelmäßig zur Kleiderkammer der Caritas. Dort entwickelt der Junge einen Kniff: Er sucht sich immer noch ein paar Accessoires aus: Ketten, Ringe, Schals, Westen oder Brillen. Und die kombiniert er dann mit den Second-Hand-Klamotten aus der Kleiderkammer. Seinen Mitschülern erzählt er: „Das ist der neueste Schick!“ – Ja klar.

Er liebt Musik, lernt Klavier und Querflöte. Doch es ist ihm sehr schnell klar: zum Musiker wird es nicht reichen. In der Schule läuft es eher quälend. Er hört am liebsten den ganzen Nachmittag Radio, schafft mit Müh und Not das Abitur.

Seine Mutter drängt auf ein Studium. Aus dem Jungen soll was Anständiges werden. Er sagt von sich selbst: „Ich habe eigentlich nur ein Talent. Ich kann Menschen unterhalten.“ Und das kann er gut. Schon in der Schule. Das ist ja alles schön und gut“ sagt seine Mutter. „Aber wie willst du davon leben?“.

Jesus erzählt dazu ein Gleichnis. Das handelt von drei Männer. Zwei von ihnen haben viele verschiendene Talente, der dritte nur ein einziges. Der Mann ist verunsichert, traut sich nichts zu und versteckt sein Talent. Es ist ihm viel zu klein. Das reicht doch niemals zum Leben! Jesus kritisiert das. Denn aus wenig kann ganz viel werden. Wie bei diesem jungen Mann mit dem einen Talent und den schrägen Klamotten. Heute ist er einer der bekanntesten Männer dieses Landes: Thomas Gottschalk.

Nein, es geht nicht um die Menge der Begabungen, die du mitbekommst. Denn selbst wenn du nur ein einziges Talent hast: Es ist ein Geschenk Gottes. Er glaubt an dich, nimmt dich bei der Hand auch wenn du es selbst nicht fassen kannst.

Den anderen ändern?

Andacht für den NDR, Radio Niedersachsen

Der leere Parkplatz
Wir kennen uns schon ewig. Ich mag ihn wirklich gern. Aber ab und zu bringt er mich zur Weißglut. Jahrelang habe ich mich darüber geärgert:
Er kommt immer auf den letzten Drücker! Das bringt mich so auf die Palme! Das war schon in der Schule so! Kurz vor der Lehrerin noch eben in die Klasse gehuscht.
Ich habe immer gedacht: Das muss doch nicht sein! Der kann doch mal eine Viertelstunde früher aufstehen!
Der müsste mal so richtig …
Ja, ich hab ihm schon das ein oder andere Mal einen richtig schönen Denkzettel gewünscht, damit er sich endlich mal ändert. Doch dann habe ich diese kleine Geschichte gefunden:

Ein junger Mann ist zur Ausbildung bei einem großen Autokonzern. Sein Abteilungsleiter nimmt sich seiner an und nimmt die Aufgabe sehr ernst. Da der junge Mann noch keinen Führerschein hat, holt er ihn jeden Morgen von zu Hause ab und nimmt ihn mit ins Werk. Der Chef ist immer sehr früh dran. Wenn sie im Werk ankommen, ist der Parkplatz noch leer. Doch er fährt immer bis ganz nach hinten durch und sie müssen einen weiten Weg bis zu ihrem Arbeitsplatz laufen.

Am dritten Tag kann der junge Mann sich die Frage nicht mehr verkneifen: „Warum fahren Sie eigentlich immer bis ganz nach hinten? Der ganze Parkplatz ist doch noch frei!“ Er antwortet: „Die früh kommen, können gut noch ein Stück laufen. Darum sollten sie hinten parken. Aber die, die morgens spät dran sind, brauchen die Plätze weiter vorn, damit sie es noch rechtzeitig zur Arbeit schaffen.“

Was für ein weiser Mann! Er liebt es, morgens rechtzeitig anzukommen, ganz gemütlich zum Arbeitsplatz zu schlendern und in aller Ruhe zu beginnen. Aber er versucht nicht, die anderen zu erziehen. Er lässt sie so sein, wie sie sind.
Wie viel sinnlose Zeit und Energie geht mit dem Versuch drauf, die anderen von meiner und nur von meiner Art zu leben zu überzeugen.
Ja, jetzt sehe ich meinen alten Schulfreund mit anderen Augen. Als ich einer Freundin davon erzähle, sagt die schmunzelnd:

Versuche nie, jemanden dir gleich zu machen. Denn Gott weiß – und du weißt es im Grunde auch: einer von deiner Sorte ist mehr als genug.