Gelingendes Leben

Ich stelle mir Jesus als einen zufriedenen Mann vor: einen, der in sich ruht, der weiß was er will und gerade darum für andere da sein kann.
Der Sohn des Zimmermanns aus Nazareth.
Er wird Prophet, Wanderprediger und Heiler.
Wie schafft er das?
Woher kommt seine Gewissheit?
Eine Spur finde ich in seiner frühen Jugend.
Als er zwölf Jahre alt ist, zieht er mit seinen Eltern von Nazareth nach Jerusalem zum Passafest. Das war damals eine Reise von einem Tag, man ging zu Fuß. Und Jerusalem war voller Menschen, religiöse Touristen aus aller Herren Länder. Ein großes Erlebnis für einen zwölfjährigen.
Auf dem Rückweg ist Jesus nicht bei seinen Eltern. Aber sie sich noch keine Sorgen. Vermutlich ist er bei den Verwandten, die sind schon ein Stück voran gegangen. Doch als sie die bei der nächsten Pause einholen ist das Erschrecken groß.
Der Junge ist nicht da!
Die Eltern eilen panisch zurück, suchen das Kind in der ganzen Stadt.
Schließlich finden sie ihn. Er sitzt im Tempel und diskutiert in aller Ruhe mit den Priestern Schriftgelehrten.
Er stellt schon jetzt die Fragen, die ihn sein ganzes Leben beschäftigen werden.
Jesus hat seine Passion gefunden.
Seine Eltern sind verunsichert.
Was soll das werden?
Doch sie lassen ihn, zerstören seine Wünsche und Träume nicht.
*
Und wir?
Wie gehen wir mit den Wünschen und Träumen unserer Kinder und Enkelkinder um?
Kennen wir sie?
Wir wissen inzwischen:
Wer als Erwachsener so lebt, wie er es sich als Jugendlicher erträumt hat, wird glücklich und ein Segen für seine Mitmenschen.
Manchmal erzählen sie uns von ihren Wünschen und Träumen, manchmal ahnen wir, was in ihnen steckt.
Dann sollten wir vorsichtig sein mit dem, was wir sagen, mit diesem:
„Davon kannst du doch nicht leben! Schlag dir das aus dem Kopf! Mach erst mal eine vernünftige Ausbildung!“
Die Eltern Jesu können warten.
Bis aus dem kleinen Samen eines Traumes eine große Kraft wird.
Lasst uns achtsam sein mit den Träumen unserer Kinder und Enkelkinder.
Sie werden darüber entscheiden, wie glücklich oder unglücklich sie werden.

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2 Gedanken zu “Gelingendes Leben

  1. 0. Vorstellung kein Bild, sondern Erwartung.

    1. Nazareth unbewohnt.
    2. Schrift im Sand, später schreibende anonyme Autoren ergeben keine Propheten.
    3. In den Tempel kam nur hoher Priester
    4. Begriff Religion (religiös) existierte nicht.
    Bezeichnung war gemäß überlieferter Sage „Sekte“
    5. Debatten, Diskussionen, auf Marktplatz sind im Orient lebhaft.
    6. Sabbelwasser ist kein Same. Unverdauten Same gibt es im Kot.
    7. Sabbeln an den Sonntag (Sonnengötter) gab es nicht.

    8. Achtsam? Achterdeck auf Schem-el ? Oder Großer Hund (Stern) im Achterdeck. Monsun = Mar = bitter, Tropfen, Herr. Jüdische Sage: Wenn bis 17 Okt. kein Regen kommt, wird Dürre.

    9. Grundsätztlich sollte Mensch sich besser an Sämerei, Samenbank wenden. Gesöff,Reis mit Chrisanthemen, bringt nur beschwipstes Reden. Gelingendes Leben, bis med. Hirntod ist so und anders.

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  2. Die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen.

    Titus 2, 11

    Gott bietet das Heil, die ewige Errettung, allen Menschen ohne Ausnahme an. Niemand wird einmal deshalb verloren gehen, weil die Möglichkeit der Errettung nicht bestanden hätte.
    Aber nicht alle Menschen sind willig, die Gnade Gottes anzunehmen. Dadurch machen sie „in Bezug auf sich selbst den Ratschluss Gottes wirkungslos“, wie Jesus Christus es einmal von den Pharisäern sagte (Lukas 7, 30).
    „Gott will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2, 4), aber Er zwingt niemand. Das Problem ist nur zu oft, dass der Mensch nicht will.
    Als Christus auf der Erde war, hat Er geklagt: „Ihr wollt nicht zu mir kommen, damit ihr Leben habt“ (Johannes 5, 40). Und über die Stadt Jerusalem sagt Er: „Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!“ (Matthäus 23,37). Hier sehen wir es wieder: Der Herr hat gewollt, die Menschen aber haben nicht gewollt.
    Heute ist es ähnlich. Viele wollen nicht an Gott glauben, andere wieder wollen nicht einsehen, dass sie verloren sind und Christus als ihren Retter nötig haben. Wer aber sein Herz für Gott und sein Wort öffnet, der erkennt seine Schuld und sein Verlorensein. Was für eine gute Botschaft ist es dann für ihn, dass Gott seine Rettung will und dass sein Heil für jeden, der es annehmen will, erreichbar ist.
    Jeder steht vor der Frage: Bist du bereit und willig, dich retten zu lassen? Gottes Arme strecken sich dir entgegen. Du brauchst nur zu Ihm zu kommen und einzugestehen, dass du verloren bist. Du bist gerettet, wenn du Ihm deine Sünden bekennst und das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben für dich in Anspruch nimmst.
    Willst du das nicht heute tun?

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