Was ich mir von dir wünsche…

Was ich mir von dir wünsche…

nach Jorge Bucay

Hör mir zu, ohne über mich zu urteilen.

Sag mir deine Meinung, aber erteil mir keine Ratschläge.

Vertrau mir, aber erwarte nichts dafür. 

Hilf mir, ohne für mich zu entscheiden.

Sorge für mich, ohne mich zu erdrücken.

Sieh mich, ohne dich in mir zu sehen.

Umarme mich, doch raube mir nicht den Atem.

Mach mir Mut, aber bedräng mich nicht. 

Halte mich! Aber halte mich nicht fest. 

Beschütze mich, aufrichtig.

Nähere dich mir, doch nicht als Eindringling.

Ich wünsche mir, dass du alles kennst, was dir an mir missfällt, es akzeptierst – und nicht versuchst, es zu ändern.

Wisse: du kannst heute auf mich zählen…
Bedingungslos.

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2 Gedanken zu “Was ich mir von dir wünsche…

  1. Das klingt für mich wie ein Absolutheitsanspruch an einen Menschen. Es ist fast schon gefährlich, so was zu sagen, oder zu fordern, vor allem heute.
    Der Text impliziert auch ein Ideal, das wenn ein Mensch dem schönen Traum hinterherrennt, Gefahr läuft sein Leben lang enttäuscht zu werden.

    ….ich fände es vielleicht einfacher, ein Gegenüber zu fragen, was
    w i l l s t du ,was wünscht du dir für dein Leben, und ist dein Wille und meiner kompatibel, oder stimmt sogar überein. Ich glaube, wenn man da eine ehrliche Antwort vorausgesetzt,
    gemeinsam an einem Strang ziehen würde, zu weit besseren Ergebnissen kommen würde.

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