Advent ade

Sepp Blatter hat in einem Interview sagt: „Der Fußball ist einflussreicher als alle Religionen.“
Er hat Recht: Die Fifa hat den Advent für das Jahr 2022 mal eben abgeschafft.
„Nein, Papa kann nicht mit zum Weihnachtsmärchen. Er muss Fußball gucken, das verstehst du doch, oder?“
Bei Familienfeiern, Konzerten und auf den Weihnachtsmärkten wird es traurig zugehen.
Wenn ein christliches Fest unsere Gesellschaft zusammenhält, dann Advent und Weihnachten. Familien rücken zusammen, Freunde treffen sich, der Glanz in den Augen der Kinder – doch was bedeutet das schon, wenn die Fifa in ihrer Allmacht gutes Geld verdienen kann? Die einzigen, die kurz protestiert haben, waren die Vereine. Man hat sie schnell mit 200 Millionen Euro ruhig gestellt.
Doch die beiden großen Kirchen rühren sich nicht.
Man ist ihnen ja auch entgegengekommen: Das Endspiel findet nun doch nicht am 23. Dezember, sondern am 4. Advent statt. Wie gnädig! Der Fußballgott hat gesprochen und Sepp Blatter ist sein Prophet.

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Ein Gedanke zu “Advent ade

  1. ich persönlich werde mich, wenn auch aus anderer motivation heraus weitestgehend aus dem fussballgeschehen heraushalten. ich finde es eine zumutung, erst nach katar zu gehen mit dieser veranstaltung, und dann mit dem klimahinweis die ganze welt durcheinanderbringen. wie arrogant ist das. abgesehen davon, dass katar sicher NICHT ein land ist, welches für freiheit und demokratie steht. die fifa ist definitiv auf dem irrweg.

    es schäumt wütend

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