Liebe?

Pep Guardiola hat gesagt:
„Alles, was ich in meinem Leben tue, tue ich, um geliebt zu werden.“
Wer wollte leugnen, dass das stimmt? Ich strebe nach Anerkennung, nach Liebe.
Die anderen sollen mich toll finden, bewundern, lieben für das, was ich tue.
Sollen sie?
Einerseits schon.
Aber es ist schrecklich, wenn das alles ist.
„Alles was ich tue, tue ich um geliebt zu werden.“
Dieser Satz allein ist eine Tragödie.
Ich brauche auch den zweiten:
„Alles, was ich tue, kann ich nur tun, weil ich geliebt werde.“
Ich gebe zurück? Nein, das wäre zu wenig. Ich mache was draus.
Das Leben ist beides. Balzen um Liebe und geliebt werden, einfach so.

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5 Gedanken zu “Liebe?

  1. nur weil der mensch pep heisst und ein scheinbar begnadeter trainer ist, heisst das noch lange nicht, dass er auch philosophisch ein held ist. und mit einem solchen satz beweist er das auch!!!
    liebe fragt nicht, liebe ist die antwort
    liebe nimmt nicht, liebe gibt, einfach so, ohne gegenleistung.
    liebe kann man sich nicht verdienen, das geht nur mit achtung! liebe ist einfach da.

    es schäumt ganzanders

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    1. Sei nicht so hart, mein Lieber!
      Die andere Seite stimmt doch auch, oder?
      Was tun wir nicht alles, geliebt zu werden…
      Und was wäre Liebe, wenn du keine Antwort gibst.
      Beste Grüße
      Dein
      Friedhelm

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      1. du hast einen guten punkt. insbesondere mit dem letzten satz. auf der anderen seite sollte man in der fomulierung der ansprüche klar, präzise und kompromisslos sein. wie man es dann lebt, mag anders sein und das ist in vielen fällen sicher richtig so!
        ich will nicht geliebt werden wegen meiner taten, sondern wegen meiner selbst….ist das ein unterschied? in manchen aspekten schon.

        es schäumt einweitesfeld

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      2. Kompromisslosigkeit ist etwas, was mir in Zusammenhang mit Beziehung Angst macht.
        Und ich muß dem Pastor Recht geben:
        das klingt hart.
        Niemand ist so selbstlos, dass er ohne zu leiden einfach lieben kann, so wie er/sie ist. Deswegen haben wir Christen ja Jesus als Vorbild. Ein Vorbild ist zum Streben da, erreichen kann man es nicht.
        Geliebt oder gewünscht zu werden ist eben ein Teil unseres Menschseins. Und es entscheidet über unser Empfinden von Glück.

        Genau deswegen mag ich Fontane so. Er hat genau diese Diskrepanz so wundervoll beschrieben.

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