"Erziehung"

„Übrigens ist es nach den neuesten Erkenntnissen auch überhaupt nicht so, dass Kinder Supermamas brauchen. Man muss die Kinder nicht die ganze Zeit mit Wissen füttern, man muss ihnen auch nicht sechs Sprachen beibringen. Das meiste von diesem Zeug hilf überhaupt nicht. Man muss einfach nur gut genug sein. Zugänglich, aufmerksam. Im Grunde das tun, was sich natürlich und richtig anfühlt. Was darüber hinausgeht, ist überflüssig. Eher als ständiger Unterricht hilft den Kindern sozialer Austausch.
Lassen Sie Ihre Kinder mit anderen spielen, bei Freunden übernachten, solche Dinge.
Das ist geistig wesentlich anspruchsvoller als sechs Stunden Geigenunterricht.
Unser Gehirn ist dazu gedacht, Beziehungen aufzubauen, man sollte Kindern nicht die Gelegenheit dazu verwehren.“

sagt der Journalist David Brooks in einem Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von heute. Er hat das Buch „Das soziale Tier“ geschrieben – schon bestellt 😉

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7 Gedanken zu “"Erziehung"

  1. Das sehe ich genauso, allerdings hätte ich mir schon gewünscht, dass meine Eltern mich etwas mehr gefördert hätten. Aber als Erwachsener kann man ja auch einige Dinge selber nachholen.

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  2. So ein Quatsch. Ich bin froh wenn die Plagen der Nachbarn von der Straße sind und mich nicht vollquatschen.
    Und der Nachbar ist ständig am hin und herfahren. Hat nicht mal Zeit für seinen Garten geschweige denn auf ein Bier.
    Zum Glück kommen ja bald alle Kinder mit 3 Monaten in Pflege. Erspart dann ja auch geplärre.

    Wir bekommen regelmäßig Besuch von 2 Kindern aus der Nachbarschaft. Bis 15 Uhr im Kindergarten, Ballett etc.
    Bei uns können sie entspannen. Erzählen und das tun, wozu sie Lust haben. Und wenn sie eine 1/2 Std. Fehrnseh gucken. Sie fühlen sich wohl und das zeigen sie auch. Und deswegen sind sie immer herzlich willkommen.

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  3. So ein Quatsch. Ich bin froh wenn die Plagen der Nachbarn von der Straße sind und mich nicht vollquatschen.
    Und der Nachbar ist ständig am hin und herfahren. Hat nicht mal Zeit für seinen Garten geschweige denn auf ein Bier.
    Zum Glück kommen ja bald alle Kinder mit 3 Monaten in Pflege. Erspart dann ja auch geplärre.

    Wir bekommen regelmäßig Besuch von 2 Kindern aus der Nachbarschaft. Bis 15 Uhr im Kindergarten, Ballett etc.
    Bei uns können sie entspannen. Erzählen und das tun, wozu sie Lust haben. Und wenn sie eine 1/2 Std. Fehrnseh gucken. Sie fühlen sich wohl und das zeigen sie auch. Und deswegen sind sie immer herzlich willkommen.

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  4. Begriff Begleitung sagt mir mehr zu, wie Erziehung.
    Es gibt viele Möglichkeiten sozialen Austausch einzuschränken und nicht aller Unterricht muss eine Qual sein. Es gab nur regulären staatlich finanzierten Schulbesuch. Sozialen Kontakte mit anderen Kindern gab es mehr heimlich, wie regulär. Solches habe ich nicht fortgeführt. Mit 3,5 Pflegekindern war oft um die 20 Kinder aus dem Dorf auf dem Hof. Villa Kunterbunt.

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    1. Klingt richtig schön 🙂 und so geht es mir auch.. Ich nannte und nenne es auch immer Begleitung und nicht Erziehung.

      Bei uns geht es auch manchmal zu wie im Taubenschlag, aber bei vier eigenen Kids verschiedenen Alters ist das schnell möglich.

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  5. Unsere Gesellschaft ist leider oft schon so eingestellt, dass soziale Kontakte nicht immer einfach sind. Unsere direkten Nachbarn suchen die Kontakte für ihre Kinder sehr genau aus. Da sind meine Kinder, Kinder einer Alleinerziehenden, schon mal nicht dabei.

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